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Einschulung


Vom Kindergarten in die Primarschule 



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Einschulung

Kinder, die bis zum 30. April das sechste Lebensjahr vollendet haben, werden auf Beginn des nächsten Schuljahres schulpflichtig. Das Schuljahr beginnt jeweils nach den Sommerferien am zweiten Montag im August. Die Einschulung erfolgt automatisch, d.h. eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ist ein Kind noch nicht schulreif, wird der Beginn der Schulpflicht um ein Jahr hinausgeschoben. Ist ein Kind zu Beginn eines früheren Schuljahres schulreif, wird die Einschulung auf Antrag der Inhaber der elterlichen Sorge entsprechend vorgezogen. Über die hinausgeschobene oder vorgezogene Einschulung entscheidet die Schulpflege. Gesuche sind schriftlich und zusammen mit einem Arztzeugnis und/oder einem schriftlichen Bericht des Schulpsychologen bis Mitte April einzureichen.



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Schulreife

Die folgenden Fähigkeiten spielen bei der Beurteilung der Schulreife eine wichtige Rolle. Jede mitgebrachte Fähigkeit erleichtert dem Kind das Bestehen im Schulalltag. Selbstverständlich kann auch ein Kind schulreif sein, das bei der einen oder anderen aufgeführten Kompetenz noch Schwächen hat.

Selbstkompetenz
- Das Kind soll in der Lage sein, sich im Schulhaus und auf dem Schulhausareal zu orientieren und zurechtzufinden.
- Es soll sich selbständig an- und auskleiden können (Jacke, Schuhe, Mütze etc.).
- Es soll fähig sein, die Übersicht über sein Schulmaterial zu behalten, Sorge dazu zu tragen und ein gewisses Mass an System und Ordnung einzuhalten.
- Es soll sich mindestens 15 Minuten lang auf eine Arbeit oder eine Unterrichtseinheit konzentrieren können.
- Es soll den Mut und den Willen besitzen, neue, vielleicht schwierige Aufgaben anzupacken und zu lösen.
- Das Kind soll sich an Regeln halten können.
- Es soll fähig sein, Kritik entgegen zu nehmen.
- Es soll die Verantwortung für seine Hausaufgaben übernehmen können.

Sachkompetenz
- Das Kind soll einfache Formen erfassen und nachzeichnen können.
- Es soll Mengen in kleiner Zahl erkennen können, z.B. Würfelaugen.
- Es soll Bleistift, Farbstifte, Schere und Leim handhaben können.
- Es soll bis zu drei Aufträge in Serie im Kopf behalten und ausführen können.
- Das Kind soll einen guten Grundwortschatz besitzen und sich in ganzen Sätzen verständlich ausdrücken können (fremdsprachige Kinder soweit möglich).

Sozialkompetenz
- Das Kind soll sich in eine Gruppe einfügen können. Es soll seine eigenen Interessen zugunsten der Gruppe zurückstellen können und es muss sich in der Gruppe angesprochen fühlen.
- Das Kind soll Rücksicht nehmen können. Es soll aber auch fähig sein, sich bei Bedarf durchzusetzen.
- Es soll gewisse Strategien kennen, wie Konflikte gelöst werden können.



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Einteilung

Die Kinder werden den Schulklassen primär nach geografischen Aspekten unter Berücksichtigung des Schulwegs zugeteilt. Weiter werden die einzuhaltenden Klassengrössen, die Ausgewogenheit der Geschlechter und die Sprachkenntnisse berücksichtigt.

Spezielle Einteilungsgesuche können nur in zwingenden Fällen berücksichtigt werden.



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Lehrplan 1. Klasse

Die wichtigesten Ziele der 1. Klasse sind:

- Alle Buchstaben und einfache Wörter lesen und schreiben können
- Schriftliche Anweisungen lesen, verstehen und befolgen können
- Rechnen im Zahlenraum von 0 bis 20



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Erste Klasse

In der Regelklasse werden die verbindlichen Lernziele in einem Schulajhr erarbeitet. Das verlangt ein recht zügiges Vorgehen. Deshalb ist in der Regelklasse individuelle Förderung nur in kleinerem Masse möglich.



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Einschulungsklasse

Die Einschulungsklasse ist eine Normalklasse für Kinder, die nicht in allen Bereichen schulreif sind. Sie umfasst das ganze Stoffgebiet der 1. Klasse, verteilt auf zwei Schuljahre. Der Unterricht erfolgt in einer kleineren Gruppe, in der Einzelförderung besser möglich ist.



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